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Free-Lunch für alle … |
An den internationalen Kapitalmärkten ist der Risikoappetit wieder deutlich angestiegen. Wenn wir das Rad der Zeit um einige Monate zurückdrehen, herrschte noch Weltuntergangsstimmung. Wie schnell sich doch die Zeiten ändern …
Im Zuge der aufgehellten Stimmung sind vielfach verschobene Neuemissionen wieder in Mode gekommen. Im November ging beispielsweise die amerikanische Rue 21, ein Einzelhändler aus der zweiten Reihe, an die Börse. Der offizielle IPO-Preis war 19 USD - gleich am ersten Tag ist der Titel auf knapp 25 USD angestiegen. Immerhin ein sattes Plus von mehr als 30% - nicht schlecht, oder? Es ist wieder absolut in, bei IPO’s dabei zu sein. Viele Unternehmen nützen das positive Umfeld und sorgen für ein reges Treiben am internationalen Börsenparkett. Ein bisschen erinnert es mich an die Phase vor dem Platzen der Internet-Bubble, wo der Hype um diverse IPO’s noch viel höher war.
Neben den Unternehmen, die auf diese Weise ihr Kapital teils kräftig aufstocken, freut das aktive Treiben auch die Investmentbanken, die sich für das Betreuen der Transaktionen fürstlich entlohnen lassen. Interessanterweise führt die aktuelle Deal-Maker-Rangliste wider Erwarten die China International Capital an, die die „üblichen“ Verdächtigen Goldman Sachs und Morgan Stanley auf die Plätze verweist. Hierbei wird für mich klar ersichtlich, dass an den Kapitalmärkten in Fernost die Musik momentan lauter und kräftiger, als im Westen spielt …
Hier können Sie den Verfasser gerne kontaktieren: josef.obergantschnig@securitykag.at
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