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Die Schlüsselpartner für Ihren Unternehmenserfolg |
Die Infineon-Chefin Monika Kircher-Kohl nannte in einem Interview die für sie wichtigsten Geschäftspartner: Kunden, Eigentümer, Mitarbeiter, Lieferanten, gesellschaftliches Umfeld (=Mitbewerber & Marktumfeld). Ich denke, dass auch gerade diese Reihenfolge als Priorität optimal umgesetzt wäre. Als Unternehmer müssen wir also auch "Netzwerker" in diesen Bereichen sein, daher darf ich Ihnen dazu einige praktische Beispiele liefern:
KUNDEN muss man laufend um Ihre Meinung fragen. Sie bezahlen Ihre Gehälter oder Miete, daher darf Ihnen als Unternehmer hier nie der Kontakt abhandenkommen. Finden Sie einen passenden Weg der Kommunikation, die auch die Möglichkeit der ungefilterten Antwort durch Kunden ermöglicht. Hier ist auch Flexibilität gefragt, denn einmal benötigt Ihr Kunde einen „Experten“, dann wieder einen „Ausbilder und Aufklärer“…
EIGENTÜMER sind auch für Einzelunternehmer vorhanden, denn dies sind alle jene Personen, denen Sie wirtschaftlich verantwortlich sind: Ihre Familie, die von Ihnen vielleicht wirtschaftlich abhängig ist oder die Hausbank, die Ihr Geschäftsmodell finanziert. Ihnen müssen Sie regelmäßig berichten und aufzeigen, wie Sie sich weiterentwickeln. Hier ist „Stillstand auch Rückschritt“, denn wer würde schon in ein Unternehmen investieren, dessen Kursentwicklung ein waagrechter Strich ist…
MITARBEITER sind Ihr wahres Eigenkapital, denn gerade in der Beratungsbranche wo nicht die Ware sondern die Dienstleistung gilt, zählt nur echte „Brain-Power“. Jeder weiß, wie wichtig gute Mitarbeiter sein können: als Ratgeber und Ideenbringer, als jemand der für Sie einspringen kann, wenn es notwendig ist oder zu jenen Kunden Kontakt halten kann, mit denen Sie nicht so gut „können“. Gute Mitarbeiter findet und motiviert man auch selten mit Geld, sondern mit Verantwortung und Einbindung als „Mitunternehmer“…
PRODUKTANBIETER sind Ihre Lieferanten, daher ist hier ein optimaler Informationsfluss entscheidend. Warten Sie nicht bis Sie die üblichen Marketingunterlagen zugeschickt bekommen haben, denn dann haben davon schon alle gelesen. Suchen Sie die Nähe eines Produktanbieters Ihres Vertrauens und holen sich so Informationen „hinter dem Vorhang“ hervor. Auch der direkte Kontakt zu den Produktspezialisten kann Ihnen einen wesentlichen Informationsvorsprung bringen. Zum Beispiel: Alle Fondsmanager, die ich kenne freuen sich, wenn sie mit jemanden über den Markt und ihre Produkte diskutieren können...
MITBEWERBER & MARKTUMFELD sind die wichtigen Eckpfeiler an denen sich jeder Unternehmer laufend orientieren und messen muss. Glauben Sie mir, jede Innovation hat Irgendjemand von Irgendwem abgeschaut - nichts ist neu erfunden. Aber man kann von positiven Beispielen profitieren und diese auf das eigene Geschäft übersetzen. Genauso wie man vernünftigerweise seine Dienstleistungen laufend den aktuellen Ereignissen anpasst. Beispielsweise freuen sich Kunden wohl , wenn ihnen jemand die aktuellen Medienberichte übersetzt und aufzeigt was diese (oder was diese nicht) mit seiner aktuellen Veranlagung oder Vorsorge tun haben.
MEISTER-TIPP: Vergessen Sie nicht die berühmte „goldene Stunde“, die ich schon mehrmals in meinen Büchern oder diesen Blogs erwähnt habe. Mindestens einmal pro Woche (am besten am Tagesrand oder gar am Wochenende) nehmen Sie sich Zeit, nich um nach zu denken, sondern zum „Vorauszudenken“. Sie stellen sich die Frage „Was kann ich tun um noch erfolgreicher zu werden?“. Gehen Sie dabei die fünf beschriebenen Themenfelder durch und überlegen Sie Verbesserungspotential. Übrigens, die wirklich Erfolgreichen denken darüber täglich eine Stunde nach…
Hier können Sie den Verfasser gerne kontaktieren: michael.mueller@securitykag.at
HINWEIS: Die Security BLOGS stellen lediglich die persönliche Meinung des Verfassers im Erstellungszeitpunkt und daher nicht die Meinung des Medieninhabers dar. Eine Haftung für diese Aussagen kann vom Medieninhaber ausdrücklich nicht übernommen werden.










