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17.02.2009
Die Security KAG gehört mit ihrem sehr disziplinierten und klar strukturierten Investmentansatz zu den führenden Investmentgesellschaften in Österreich. Als Basis dieses Ansatzes dient eine umfassende Datenbank mit wirtschafts- und marktrelevanten Daten.
Den Kunden und Partnern wird nun auf regelmäßiger Basis ein Auszug aus diesen Datenbanken mit Kommentaren des Fondsmanagements zur Verfügung gestellt. Diese umfassen Makroökonomie sowie Aktien- und Anleihenmarkt der wichtigsten Länder der Welt. Weiters ist geplant, einen Webservice mit den aktuellsten Charts auf der Homepage (www.securitykag.at) einzurichten und den Kunden zugänglich zu machen.
Die erste Ausgabe des "Sec World Watch" befasst sich mit Makroökonomie und zeigt die ersten Auswirkungen der aktuellen Finanzmarktkrise auf die einzelnen Volkswirtschaften.
Makro - allgemein:
- Eingetrübtes Stimmungsbild - Frühindikatoren sehr negativ
- Krise schlägt auf die Realwirtschaft durch - viele Länder befinden sich bereits in der
Rezession
- Wachstumsprognosen für 2009 wurden deutlich zurück genommen
- "Ausufernde" Staatsverschuldung und stark steigendes Budgetdefizit
- Expansive Fiskal- und Geldpolitik
USA:
- Nonfarm-payrolls auf tiefstem Stand seit Anfang der 70-er Jahre
- Negatives Sentiment "erreicht" auch den Konsumenten (Consumer Confidence auf tiefstem
Wert seit mehreren Jahrzehnten) -> schwache Binnennachfrage
- "Erholung" des ISM - allerdings immer noch auf Rezessionsniveau
- Autoverkäufe auf tiefstem Stand seit Anfang der 80-er Jahre
- Keine Erholung am Housing-market
Kanada:
- Gefahr Arbeitsmarkt - "net change" gegen Jahresende nocheinmal deutlich gesunken -
tiefster Wert seit Bestehen der Daten (zumindest laut bbg)
EU:
- Exportländer (zb Deutschland) leiden besonders
- Unemployment Rate wieder deutlich angestiegen
- Sentiment erreichen neue Tiefstände
- Maastricht-Kriterien (deficit, debt/gdb) werden 2009 von vielen EU-Ländern nicht eingehalten
werden
- Auftragseingänge und Industrieproduktion brechen in Deutschland komplett ein
UK:
- Besonders stark von Krise betroffen
- Sentiment-Indikatoren nach wie vor sehr negativ
- Problem: Pfundabwertung
Schweiz:
- Rückläufige Frühindikatoren (KOF Leading Indicators) und Consumer Confidence
- Massiver Anstieg des Leistungsbilanzüberschusses (Current Account) und der
Währungsreserven (currency reserves)
- Expansive Notenbankpolitik (Leitzinsen aktuell 0,50 %)
Japan:
- Sehr exportlastig - annualisiertes BIP (q4/08) um 12,70 % gesunken!
- Unemployment-Rate überschreitet wieder die 4%-Grenze
- Frühindikatoren (Tankan) und Consumer Confidence rückläufig - Tankan report ist allerdings
noch deutlich über den historischen Tiefständen
- Schwache Binnennachfrage - rückläufige Einzelhandeslumsätze (Retail Sales) und
Konsumnachfrage (Household Spending)
Brasilien:
- Wirtschaftswachstum "noch" sehr hoch -> Prognosen 2009: 2,85 %, 2010: 3,85 %
- Inflation unter 10 %
- Unemployment Rate auf tiefstem Stand seit Jahren
- Steht makroökonomisch deutlich besser als Argentinien oder Mexiko da
China:
- Wachstum "nur" mehr 6 %
- Konjunkturbelebungsprogramm der Regierung (z. B. Infrastrukturprojekte, etc.)
Südafrika:
- Massiver Anstieg der Inflation









