Mit Beschwichtigungen auf die Lehman Pleite zu reagieren ist zu wenig

17. Sep 2008 | News

Wien (OTS) - "Ein Bankrott der alle trifft, stand in der Presse zu lesen. Er trifft mich Gott sei Dank nicht, aber er macht mich betroffen", kommentiert Martin Mikulik, Vorstand der Security KAG die jüngsten Geschehnisse der Finanzwelt. "Seit Beginn 2007 weise ich halb ignoriert, halb belächelt, sowohl in der medialen als auch in der speziellen Öffentlichkeit der österreichischen Veranlager auf den zunehmenden Wahnsinn in unserer Branche hin", so Mikulik weiter.

 

"Die gefährliche Mischung aus Gier und Unverstand ist heute längst nicht mehr nur bei Börsezockern zu finden. Manche Asset Manager riskieren so leider nicht nur das Geld ihrer Kunden, sondern auch den Ruf der gesamten Branche und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Finanzierung der gesellschaftlichen Zukunft.

 

Denn wir, die österreichischen Kapitalanlagegesellschaften, sind verpflichtet, das uns anvertraute Geld der österreichischen Volkswirtschaft so zu veranlagen, dass damit all das leistbar bleibt oder noch wird, was Politiker gerade vollmundig versprechen", mahnt Mikulik zu allgemeiner Vernunft im Umgang mit finanziellen Ressourcen.

 

Thomas Löffler, Head of Institutional Sales beim Asset Manger der GRAWE-Gruppe, Security KAG, kritisiert den mangelnden Weitblick vieler Marktteilnehmer: Schon vor einigen Monaten habe ich einem namhaften Marktteilnehmer eindringlich von einem Geschäft mit "innovativen" Produkten von einigen betroffenen Investmentbanken abgeraten. Zu recht, rechtzeitig und unter Verzicht auf eigene Vorteilnahme. Ich ärgere mich seit beinahe zwei Jahren öffentlich über das Faktum, dass manche sich immer wieder neue Dinge einfallen lassen den Markt zu verunsichern.

 

"Versicherung für Versicherungen" - Branchen Think Tank mit Tradition

 

Die Security KAG hat, wie jedes Jahr im Oktober, Vertreter österreichischer Versicherungen bei der traditionellen Veranstaltung "Versicherung für Versicherungen" in der Steiermark zu Gast.

 

Das Thema der diesjährigen Veranstaltung - Pensionssysteme zwischen Verantwortung und Finanzierungsmöglichkeit, mit Referenten wie Dr. Karl Blecha und Univ.Prof. Dr. Gunther Tichy, bietet den Rahmen die aktuellen Ereignisse mit allen Versicherungsveranlagern zu diskutieren und Maßnahmen gegen besorgniserregende Tendenzen am Markt zu entwickeln. Man ist zum Glück nicht zu absoluter Passivität vor den Ereignissen verdammt, wie manche nun behaupten. Die Security KAG zeigte in den letzten beiden Jahren sehr erfolgreich, wie man Krisen vermeidet und Kundengelder schützt", verweist Löffler auf die sehr wohl bestehende Eigenverantwortung aller Beteiligten.

 

"Die Security KAG nimmt hier gerne die von ihr erwartete Sonderstellung ein und ist gerne bereit Verantwortung von der gesamten Versicherungs- und Veranlagungsbranche einzufordern aber auch mitzutragen. Wir wollen in der aktuellen Situation nicht fingerzeigend Schuldige ausmachen, sondern wachrütteln und gemeinsam mit allen Mitbewerbern Österreich vor wirtschaftlichem Schaden bewahren", so der Vorstand der Security KAG, Martin Mikulik abschließend.

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