Was haben die SDG-Ergebnisse mit Cordoba gemein?

11. Feb 2019 | Blog

VON Josef Obergantschnig

Die Sustainable Developement Goals sind das Thema dieser Blogserie. Im Rahmen der Studie wurden europäische Staaten in Bezug auf einzelne SDG-Indikatoren miteinander verglichen und deren Ergebnisse in Form eines Indikators dargestellt. Neben dem Gesamtindex und der regionalen Verteilung wurde auch eine Detailanalyse Österreichs durchgeführt. Interessant sind für uns natürlich auch ein Blick auf Deutschland sowie ein Vergleich der jeweiligen Ergebnisse.

 

Abbildung: Vergleich Österreich vs. Deutschland

Quelle: Eurostat, OMP

 

Österreich konnte im Vergleich mit Deutschland ein besseres Ergebnis beim SDG-Indikator erzielen. Dies ist damit begründet, dass sich zum einen mehr Cluster im 5-Sterne-Bereich positionieren können, zum anderen positioniert sich im Gegensatz zu Deutschland kein einziger Cluster im 2-Sterne Bereich.

 

Die Vermessung der EU-28 verfolgte das Ziel, europäische Länder auf Basis des SDG-Indikatorensets der Eurostat zu messen. Durch den Vergleich werden Stärken und Schwächen einzelner Länder offengelegt. Es ist festzuhalten, dass die Sustainable Developement Goals sehr positiv zu beurteilen sind. Es ist wichtig, allen voran auch in Hinblick auf eine Generationengerechtigkeit, neben der Ökonomie auch Ökologie und Soziales in den Entscheidungsprozessen zu verankern. Um Ziele aber konkret messbar zu machen, müsste aus Sicht des Autors allerdings noch ein bestimmtes Indikatorenset mit konkreten Zielvorgaben definiert werden. Nur dadurch ist es möglich, das Handeln von Entscheidungsträgern zu bündeln und einen Zielerreichungsgrad für jedes der 193 Länder zu ermitteln. Das wäre in Zeiten großer Herausforderungen eine wichtige Maßnahme. Eine Maßnahme zum Wohle unserer Kinder und Kindeskinder – ganz im Sinne einer Generationengerechtigkeit!

 

Für die österreichische Seele ist das Balsam. Cordoba lebt mehr als drei Jahrzehnte später im Rahmen des SDG-Indikators wieder auf.

Hier können Sie den Verfasser gerne kontaktieren: josef.obergantschnig@securitykag.at