Krisen, Chancen und Emotionen…

18. Mär 2022 | Blog

VON Peter Ladreiter

Unsere Welt wird immer schnelllebiger. Gleichzeitig sorgen die modernen Informationssysteme dafür, dass wir immer schneller über weltweite Ereignisse informiert werden. Freud und Leid wirkt also in immer kürzeren Abständen auf uns ein. Als Menschen haben wir eine beschränkte Informationsverarbeitungskapazität. Zudem können wir nicht jede Information logisch korrekt verarbeiten, sei es aus mangelndem Wissen oder Informationsüberlastung. Wir reagieren mit Angst, Ohnmacht, ja manchmal auch mit Depression und Verzweiflung.

 

An den Finanzmärkten werden diese Sachverhalte unmittelbar sichtbar. Bei Krisen weitet sich Panik aus, welche meist weit über das sachlich gerechtfertigte Maß hinausgeht. In der Emotion projizieren wir Szenarien, die meist an Tragweite die Realität übertreffen. So sind wir nun einmal, emotionale Wesen, die aus evolutionärer Sicht einfach überleben wollen und in Krisen die Chancen einfach nicht sehen. Dieses Streben zu überleben macht uns aus verständlichen Gründen überängstlich und furchtsam. Nur leider ist an den Finanzmärkten Angst ein denkbar schlechter Ratgeber. Zuviel Angst verleitet zu Maßnahmen und Transaktionen, die den langfristigen Anlagezielen entgegenlaufen.

 

 Daher an uns alle der Appell: Investieren und liegen lassen, solange es von vorneherein geplant war. Alles andere halten wir Menschen nicht aus - emotional zumindest…

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