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18. Juni 2026

Ein Warnsystem für eine Welt, die es nicht mehr gibt?

In seinem aktuellen Beitrag analysiert die Security KAG die Aussagekraft klassischer Frühwarnindikatoren des Anleihenmarktes – darunter die inverse Zinskurve, die Zinsvolatilität und Credit Spreads – im Hinblick auf mögliche Aktienmarktkorrekturen. Die Untersuchung zeigt, dass diese Indikatoren in früheren Marktphasen, etwa während der Dotcom-Krise oder der Finanzkrise 2008, durchaus wertvolle Warnsignale lieferten und regelbasierte Absicherungsstrategien zeitweise einen Mehrwert gegenüber einer Buy-and-Hold-Strategie erzielen konnten.

Die vergangenen 15 Jahre deuten jedoch auf einen Paradigmenwechsel hin. Nullzinspolitik, quantitative Lockerungsmaßnahmen und umfangreiche fiskalische Interventionen haben das Zusammenspiel zwischen Anleihen- und Aktienmärkten grundlegend verändert. Dadurch haben traditionelle Stressindikatoren an Prognosekraft eingebüßt und risikominimierende Maßnahmen auf Basis dieser Signale zuletzt keinen Performancevorteil mehr gebracht.

Der vollständige Artikel mit der detaillierten Analyse und den zugrunde liegenden Daten kann hier nachgelesen werden: Security KAG zu Anleihen-Indikatoren: „Geänderte Spielregeln“ – Institutional Money

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